Während traditionell Ölemulsionen verwendet werden, kommen zunehmend auch ölfreie wässrige Lösungen zum Einsatz, die oft aus Glykol bestehen. Um das optimale Verhältnis von Glykol zu Wasser sicherzustellen, ist die laufende Konzentrationsmessung unerlässlich. Ein bewährter Parameter hierfür ist der Brix-Wert, der sich schnell und einfach mit Refraktometern wie dem digitalen Handmessgerät PAL-1 von ATAGO bestimmen lässt.

In dem Video wird gezeigt, wie innerhalb weniger Sekunden mit einer Pipette aus dem Vorlagetank der Werkzeugmaschine eine Probe genommen und mit dem PAL-1 der Brix-Wert bestimmt werden kann.

ATAGO, mit Sitz in Japan, ist einer der weltweit führenden Hersteller von Refraktometern. In Deutschland ist GIMAT das offizielle Service Center für ATAGO-Produkte. Als Geschäftsführer und Inhaber der Firma GIMAT Liquid Monitoring bin ich stolz darauf, dass wir Teil des innovativen und zukunftsorientierten Netzwerks von ATAGO sind. Wir sind daher für die Zukunft gerüstet und bereit, die Herausforderungen der Branche anzunehmen.

Kontaktieren Sie mich gerne, um mehr über unsere messtechnischen Lösungen zu erfahren und wie wir gemeinsam Ihr Fluidmanagement optimieren können: volker.koschay@gimat.de.

Gestern haben wir bei einem Kunden mehrere Refraktometer CM Base beta von ATAGO in Betrieb genommen. Mit diesen Tauchrefraktometern wird künftig in den Vorlagetanks der Werkzeugmaschinen der Ölgehalt des Kühlschmierstoffs automatisch überwacht. Eine Förderpumpe wird nicht benötigt, das spart Kosten und Energie und macht die Installation kinderleicht.

Der analoge 4-20 mA Signalausgang des CM Base beta ermöglicht eine einfache Übertragung der Messwerte an eine zentrale Steuerung (SPS), in Echtzeit. Somit ist in diesem Betrieb der Anfang für eine zentrale Überwachung der KSS-Konzentrationen an den 17 Einzeltanks sowie zur Automatisierung beim Nachsetzen des KSS gemacht.

Oft komme ich zu Kunden und stelle fest, dass in vielen Industriebetrieben die automatische Aufzeichnung von Messwerten bei einigen Messstellen immer noch eine Herausforderung ist. Insbesondere bei älteren Bestandsbauten mit unzureichender Kabelinfrastruktur. Die Folge: Daten werden oft lokal mit Papierschreibern oder Bildschirmschreibern erfasst – umständlich, zeitaufwendig und dezentral.

Mit LoRaWAN können solche Probleme gelöst werden. Diese Funktechnologie ermöglicht es, innerhalb eines Betriebes von entlegenen oder schwer zugänglichen Bereichen Messwerte wie z. B. den pH-Wert, die Temperatur oder Leitfähigkeit kabellos zu übertragen. LoRaWAN arbeitet sehr energieeffizient. Die installierten Sender arbeiten mit einer integrierten Batterie, welche einen Betrieb über mehrere Jahre hinweg ermöglicht. Die Daten werden zentral gespeichert und sind jederzeit verfügbar – egal, ob im Leitstand oder unterwegs.

Ein Beispiel: Im Außenbereich eines Industriebetriebs: Am 4-20 mA-Signalausgang, welcher bei online-Messungen oft vorhanden ist, können kleine Sender (sog. Nodes) ganz einfach nachgerüstet werden. Von dort werden die Daten selbst aus Abwasserschächten automatisch an ein, im zentralen Betriebsgebäude platziertes Gateway übertragen. Mittels LAN oder LTE gelangen die Daten dann in eine Cloud, wo sie sicher und lückenlos gespeichert und analysiert werden können – ideal für eine Prozessoptimierung sowie zur Dokumentation und Nachweis, dass die rechtlichen Vorgaben stets eingehalten werden.

Die Vorteile im Überblick:

  • Zentralisierung: Alle Abwasserdaten zentral, für eine bessere Übersicht, schnellere Entscheidungen und ständigen Zugriff auf die Daten.
  • Zeit- und Kostenersparnis: Keine manuelle Abholung von Daten erforderlich, keine „analoge“ Dokumentation mehr.
  • Flexibilität: Auch ältere Anlagen lassen sich problemlos nachrüsten. Fast unbegrenzte Erweiterbarkeit.
  • Zuverlässigkeit: Große Reichweite der Übertragung, selbst durch dicke Wände möglich.

LoRaWAN ermöglicht somit eine einfache, zuverlässige und kabellose Datenübertragung – die perfekte Lösung für die Digitalisierung Ihrer Abwasser-Messtechnik. Gerne ist unser Team bei GIMAT bei der Auswahl und Lieferung der Hardware sowie der Einrichtung des Gesamtsystems behilflich.

Sentek, führender Hersteller von Bodenfeuchtesensoren mit Hauptsitz in Australien, ist Teil der weltweit agierenden Plasson-Gruppe. Wir freuen uns darauf, dass Plasson künftig die Logistik und den technischen Support für seine Europäischen Distributoren in der Plasson Italia Srl bündelt.

Was bedeutet das für den Markt in Deutschland? Es bleibt alles so wie es ist: GIMAT ist auch weiterhin Ihr kompetenter Ansprechpartner für alle Produkte aus dem Hause SENTEK. Für Bestellungen wenden Sie sich daher bitte weiterhin an uns.

Sie profitieren jedoch künftig von kürzeren Lieferzeiten, da in Zukunft viele Artikel ab Lager Italien lieferbar sein werden. Wir freuen uns daher, künftig den Markt noch besser betreuen zu können.

Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an mich: volker.koschay@gimat.de

Heute haben wir bei GIMAT zwei Abwasser-Probenehmer von EFCON® Water b.v. für den Versand vorbereitet, welche in unserem Hause für den speziellen Einsatz bei einem Kunden angepasst wurden.

Unser Kunde, ein Grossbetrieb aus der Lebensmittelindustrie, machte uns zur Aufgabe, für folgendes Problem eine Lösung zu finden:

Das Abwasser fliest in bereits bestehenden Druck-Rohrleitungen, die sich unter der Hallendecke eines der Technikräume befinden. Bei der Probenahme sollte das Vakuumprinzip zum Einsatz kommen.

Beides war erstmal unvereinbar. Deshalb musste eine praktikable und kostengünstige Lösung gefunden werden, wobei die Platzverhältnisse sehr beengt sind und die Probenahmegeräte inmitten der Halle stehen sollten.

Unsere Lösung lag in der Anfertigung von ständig durchflossenen Überlauf- bzw. Vorlagetöpfen, die an den Kunststoffgehäusen der Efcon-Probenehmer angebracht wurden und über die obenliegenden Rohrleitungen mit „frischem“ Abwasser versorgt werden. Die Abwasserprobe kann von den Probenehmern aus diesen angesaugt werden.

Demnächst werden wir beim Kunden alles montieren, die Zuläufe verlegen sowie die Abläufe der Vorlagetöpfe über Schläuche mit den Bodenabläufen in der Halle verbinden. Mit der Inbetriebnahme und Schulung des Bedienpersonals ist dann auch dieses Projekt erfolgreich umgesetzt worden.